Deutschlands Mittelstand im globalen Wettbewerb

Hauptseminar 064099 - Sommersemester 2008 - 2 SWS

Detlef Braun / Prof. Dr. Norbert Konegen

Kommentar

Der Mittelstand ist das Herzstück unserer Volkswirtschaft. Der Mittelstand bildet aus, er sorgt für Innovationen, schafft Arbeitsplätze und gilt als Begründer des Labels “Made in Germany” - so oder in ähnlicher Form wird der Mittelstand in den Medien und durch die Politik häufig dargestellt. Entsprechend “verkauft” es sich immer gut, wenn die Europäische Kommission, die Bundes- und Landesregierung(en) die “Mittelstandspolitik” als einen Schwerpunkt ihrer Arbeit präsentieren.

Was aber ist tatsächlich der Mittelstand? Sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) noch Familienunternehmen oder eher selbstständige Einheiten international agierender Konzerne? Welche Strukturen weist der Mittelstand in Deutschland im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften auf? Erfüllt der Mittelstand tatsächlich seine Funktionen als “Motor der Wirtschaft”? Wie sind seine Perspektiven unter den Gesichtspunkten einer globaleren Ökonomie zu beurteilen? Wie sieht die Mittelstandspolitik tatsächlich aus?

Diese Fragen sollen u.a. in den Themengebieten “Unternehmensstrukturen”, “Volkswirtschaftliche Relevanz”, “Unternehmensfinanzierung”, “Nachwuchssicherung” “Internationalisierung”, “Forschung & Entwicklung” sowie “Innovations- und Mittelstandspolitik” erörtert, analysiert und möglichst beantwortet werden. Dabei soll in diesem Hauptseminar aus politikwissenschaftlicher und ökonomischer Perspektive versucht werden, einen möglichst praxisnahen Überblick über die genannten Problemfelder zu erarbeiten sowie Lösungsansätze skizziert werden, die nicht nur theoretischer Natur sind, sondern die Realität der politisch-ökonomischen Systeme berücksichtigen.

Seminarunterlagen: