Der Reformvertrag von Lissabon - seine Konsequenzen für die Wirtschafts-, Währungs- und Finanzpolitik

Vorlesung - Sommersemester 2010 - 2 SWS

Prof. Dr. Norbert Konegen

Kommentar

Der Reformvertrag von Lissabon trat am 01.01.2010 in Kraft. Zwar bleibt europäische Politik nach wie vor kompliziert, dennoch sind viele Politikbereiche nun klarer geregelt. Neben den institutionellen Reformen (Institutionen und Entscheidungsverfahren), komplettieren die politischen Reformen den Vertrag. Nach Beschreibung und Analyse wichtiger institutioneller Reformfelder stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung Dar­stellung, Analyse und Bewertung ausgewählter Politikfelder im Kontext des Vertrages. Dazu zählen u.a. die Wirtschafts- Währungs- und Fiskalpolitik ebenso wie die Rege­lungen über die Eigenmittel der Union. Institutionelle und politische Reforminhalte des Vertrages bedingen einander. Dieser Befund ist Richtschnur bei der Analyse und Be­wertung des gesamten Vertragswerks.

Unterlagen zur Vorlesung

Literaturhinweise:

Vertragstext; Lieb/Maurer (Hg.): Der Vertrag von Lissabon, Kurzkommentar, Diskussionspapier, 4/2009, 3.A. (abrufbar unter www.swp-berlin.org); Weidenfeld/Wessels (Hg.): Europa von A-Z, Ta­schenbuch der europäischen Integration, jeweils neueste Auflage; Große Hütt­mann/Wehling (Hg.): Das Europa Lexikon, Bonn 2009.